ZURÜCK ZU CHART UND RAT

 

Schulter-Kopf-Schulter-Boden Formation

 

Welche Merkmale hat eine Schulter-Kopf-Schulter-Boden Formation ?

Die Schulter-Kopf-Schulter-Boden Formation zeigt eine Umkehr des langfristigen Trends an. Sie signalisiert eine anschließende Aufwärtsbewegung und ist die wichtigste und zuverlässigste charttechnische Formation.

Wie entsteht eine Schulter-Kopf-Schulter-Boden Formation ?

Auf einen Kursrückgang der die sogenannte linke Schulter bildet (starke Umsätze), folgt ein leichter und auch kurzer Kursanstieg (rückläufige Umsätze). Der nun folgende Kursrückgang übertrifft von seiner Entwicklung die linke Schulter und erreicht ein neues Kurstief, den Kopf. Der Kopf bildet sich bei geringeren Umsätzen als die Schulter. Es schließt sich wiederum ein Kursanstieg an, der etwa auf dem Niveau des ersten Kursanstieges liegt. Durch Verbindung der beiden Kurshochpunkte erhält man eine Unterstützungslinie, die sogenannte Nackenlinie. Die Nackenlinie muß dabei nicht exakt horizontal verlaufen. Der dritte Kursrückgang kann das Kursniveau des Kopfes nicht mehr erreichen, die rechte Schulter bildet sich aus (rückläufige Umsätze). Der sich anschließende Kursanstieg endet nicht an der Nackenlinie, sondern durchbricht diese (starke Umsätze). Es folgt eine meist deutliche Kurssteigerung, oftmals sogar ein neuer Aufwärtstrend.

 

Wann entstehen Kaufsignale bei einer Schulter-Kopf-Schulter-Boden Formation ?

Als definitives Kaufsignal sollte das Durchbrechen der Nackenlinie gewertet werden. Manchmal kommt es nach dem Durchbrechen der Nackenlinie erneut zu einem leichten Kursrückgang bis an die Nackenlinie (Pullback genannt). Dieser Kursrückgang sollte spätestens als Kaufsignal genutzt werden, da er die Schulter-Kopf-Schulter-Boden Formation bestätigt.

Ein Kursziel kann entsprechend der größten senkrechten Stelle der Formation (Kopf - Nackenlinie) = A zu B) berechnet werden, vom Punkt des Kursausbruchs aus (Schnitt der Nackenlinie = C zu D).

 

(C) by Chart & Rat